Jahresrechnung 2025

Die Rechnung 2025 schliesst mit einem Verlust von Fr. 126‘604.84 ab. Budgetiert war ein Gewinn von Fr. 6‘200. Es ergibt sich eine Verschlechterung von total Fr. 132‘804.84 gegenüber dem Budget.

Der betriebliche Aufwand enthält Personalaufwand, Sachaufwand, Abschreibungen, Einlagen in Fonds sowie Entschädigungen an Gemeinden und Schulgemeinden und ist gegenüber dem Budget 2025 rund Fr. 294‘000 oder 2.7% höher ausgefallen. Der Personalaufwand liegt Fr. 341‘135 resp. 4.25% über Budget. Der Sachaufwand liegt 6.5% oder Fr. 106‘673 darunter.

Der betriebliche Ertrag umfasst Steuern, Entgelte, Schulgelder und Kantonsbeiträge und ist rund Fr. 144‘400 oder 1.34% höher ausgefallen. Hier führten vor allem die Steuereinnahmen zum besseren Ergebnis, die Grundstücksteuern lagen rund Fr. 222‘000 unter den Erwartungen.

Beim Finanzergebnis ist der Aufwand rund Fr. 13‘500 und damit deutlich unter dem budgetierten Betrag, dies aufgrund weniger Abschreibungen bei den Steuern. Die Mieteinnahmen sind auf leicht höherem Niveau.

Beim ausserordentlichen Ergebnis/Aufwand gibt es dieses Jahr keine Buchungen.

Wichtigste Erläuterungen

Die Lohnkosten im Jahr 2025 sind deutlich höher als budgetiert. Eine verhältnismässig hohe Anzahl an krankheitsbedingten Ausfällen hat dazu geführt, dass Stellvertretungen oder gar neue Personen eingestellt werden mussten. Da die Krankentaggeldversicherung erst nach einem Monat Taggeldleistungen vergütet, muss die VSG die restlichen Lohnkosten tragen.

Die Kosten für Entschädigungen an Gemeinwesen waren im Jahr 2025 aufgrund von externen Beschulungen deutlich höher. Darin enthalten sind Schulen, wie das «Time-Out» oder die «DaZ-Stunden». DaZ steht für Deutsch als Zweitsprache und wird von deutschschwachen Schülerinnen/Schülern besucht.

Der Materialaufwand weist aufgrund des neu eingerichteten internen Mittagstisches einen höheren Aufwand auf. Es mussten Geräte/Mobiliar angeschafft werden, damit der Mittagstisch in den eigenen Räumlichkeiten durchgeführt werden kann.

Seit 2025 werden Budget- und Rechnungsunterlagen anhand des neu gestalteten «Folder» an die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger versandt. Einmalige Initialkosten haben in der Legislative zum Mehraufwand geführt.

Aufgrund angepasster InS-Konzepte fiel der Aufwand in einzelnen Funktionen deutlich höher aus als geplant. Die InS-Konzepte werden vom Kanton geprüft und gesprochen, dadurch kann es schnell zum Konzept, welches wir als Schule vorschlagen, variieren.

Die definitiven Steuerabschreibungen fielen in den letzten Jahren sehr unterschiedlich aus. Budgetiert war ein Aufwand von Fr. 50‘000. Dieses Jahr gab es jedoch keine Abschreibungen zu verbuchen, sondern Reaktivierungen, daher der Minusaufwand in diesem Konto.

Die Annahme der PG Bürglen basierte auf den hochgerechneten Steuereingängen 2024, hochgerechnet auf eine Einwohnerzahl von 4‘100 bei den natürlichen Personen. Für die Schule wurde bei 99% mit Steuereinnahmen von total Fr. 6‘773‘000 budgetiert. Der definitive Steuerertrag beläuft sich auf rund Fr. 7‘354‘200, ein Plus von Fr. 581‘200. Der Mehrertrag ist zu finden in der Einkommenssteuer von Natürlichen Personen. Ein Minus von Fr. 19‘800 wird bei der Vermögenssteuer verzeichnet. Die Quellensteuern verzeichnen einen Zuwachs von rund Fr. 145‘000.

Bei den Grundstückgewinnsteuern haben wir für 2025 Fr. 435‘000 budgetiert. Abgerechnet wurden jetzt nur gerade Fr. 213‘000.

Betrieblicher Aufwand

1 Personalaufwand

2 Sach- und übriger Betriebsaufwand

3 Abschreibungen Verwaltungsvermögen

4 Einlagen in Fonds und Spezialfinanzierungen

5 Transferaufwand

6 Interne Verrechnungen